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Diät - Abnehmen - Ernährung

Der Kummer mit den Pfunden und was dagegen zu tun ist

Wenn es endlich Zeit ist, die dicken Winterpullis in die hinterste Ecke des Kleiderschrankes zu verbannen und die leichten

Sommersachen hervorzukramen, wünschen sich viele Menschen, auch die überflüssige Pfunde, die sich während der langen

Wintermonate angesammelt haben, wieder loszuwerden.
Super wäre es, wenn man diese Pfunde oder gar Kilos gleich auf einmal zum Verschwinden bringen könnte.

Nicht von ungefähr sprießen mit dem Beginn des Frühlings nicht nur die ersten Pflanzentriebe, sondern auch der

alljährliche Diät-Boom beginnt. Egal ob die Wirkung von Kohlsuppen beschwört, eine Diät mit Ananas - oder Eier propagiert

oder den Kohlenhydraten der Kampf angesagt wird, Diäten haben nun ihre Hochkonjunktur. Viele Zeitschriften erscheinen

dann, die über die neuesten Erkenntnisse der Ernährungsforschung berichten, eine neue Wunderwaffe gegen Bauchspeck und Co

vorstellen oder sich sonst in irgendeiner Form mit diesem Thema auseinander setzten.

Vor allem die sogenannten Crash-Methoden versprechen meist schnelle Hilfe im Kampf gegen die leidige Angewohnheit der

Natur, nichts umkommen zu lassen und für Notzeiten zu horten. Ein Mechanismus, der unserer Spezies in weit zurückliegenden

Zeiten das Überleben garantierte, erweist sich nun als echtes Hindernis auf dem Weg zur Traumfigur.

Abnehmen kann man sicher mit diesen Radikalkuren sehr schnell ein paar Kilos. Aber jeder der bereits eigene Erfahrungen

mit Diäten gemacht hat weiß aus leidvoller Erfahrung, dass die Waage sehr schnell wieder mehr anzeigt als sie sollte, wenn

wieder die alten, dickmachenden Essgewohnheiten angenommen werden. Jo-Jo-Effekt nennen die Fachleute dieses Phänomen, das

häufig auch bewirkt, dass die Gewichtszunahme nach jeder abgebrochenen Diät höher ist als vor Beginn der diätischen

Lebensführung.

Diäten gibt es wie Sand am Meer und für den Diätwilligen ist es nicht einfach zu erkennen, welche Methode wirklich die

Beste und die am Erfolgversprechendste ist. Die einen schwören auf regelmäßige Zwischenmahlzeiten, die anderen betonen wie

wichtig es ist, mindestens 4 - 5 Stunden Abstand zwischen den einzelnen Mahlzeiten einzuhalten. Mal sind Kartoffeln als

dickmachende Kohlenhydrate verpönt, mal sind sie als sättigende und gesunde Beilage mehr als empfohlen. Fett soll

eingespart und auf Lightprodukte umgestiegen werden, aber garantiert gibt es eine neue Untersuchung die belegt, dass

solche Produkte erst zum übermäßigen Konsum verleiten. Hier ist guter Rat teuer und viele kapitulieren, bevor sie

überhaupt begonnen haben.

Dabei lohnt es sich in jeder Beziehung, langfristig die Ernährung umzustellen und tatsächlich zu einer gesunden, vitalen

und ausgewogenen Lebensweise zu finden. Und mit Lebenseinteilung oder Lebensweise wird der Begriff Diät, abgeleitet von

einer Umschreibung lateinischen „diaeta“ und dem griechischen „diaita“ auch übersetzt.

Zu einer gesunden Ernährung gehören zweifelsohne Obst und Gemüse, möglichst frisch und vitaminschonend zubereitet,

ausreichend Ballaststoffe für eine geregelte Verdauung und möglichst wenige und wenn, dann nur hochwertige tierische

Fette. Wenig Fleisch, dafür öfter mal Fisch auf den Tisch und am Abend am besten die Finger weg vom Knabberzeug beim

Fernsehen, sind gute Voraussetzungen für ein leichteres Leben.
Wenn es dann noch gut schmeckt und auch richtig satt macht, dann ist schon viel gewonnen und steht einer langfristigen

Umstellung der Essgewohnheiten nicht mehr viel im Wege.
Denn kein Mensch möchte wirklich den Rest seines Lebens vor einem fast leeren Teller sitzen und neidvoll auf die anderen

schauen, die sich die Leckereien - die man auch gerne mag - zu Gemüte führen.

Das Abnehmen wird mit moderater aber regelmäßiger Bewegung zusätzlich deutlich unterstützt. Bei jedem Abspecken geht

wertvolle Muskelmasse verloren, die durch eine sportliche Betätigung wieder aufgebaut werden kann. Mehr Muskeln

verbrauchen auch mehr Kalorien und sorgen so für eine positive Energiebilanz.

Gut geeignete Sportarten zum Abnehmen sind beispielsweise Joggen oder Walken, Schwimmen und Radfahren. Falls keine

Gelegenheit oder Zeit vorhanden ist, Mitglied in einem Sportverein zu werden, lässt sich ein Mehr an Bewegung vielleicht

auch dadurch in den Alltag integrieren, indem Treppen gestiegen werden, statt Aufzug oder Rolltreppe zu benutzen. Öfter

mal das Rad benutzen oder zu Fuß zur Arbeit zu gehen, statt Bus, Bahn oder das eigene Auto zu benutzen, kann ebenfalls

dazu beitragen, in Bewegung zu kommen.

In jedem Fall unterstützen Sport und Bewegung jede Form von Diät und können dazu beitragen, den erreichten Erfolg zu

sichern und das Ziel-Gewicht dauerhaft zu halten.
Wer den inneren Schweinehund alleine nicht überwinden kann, sollte sich Gleichgesinnte suchen und gemeinsam Sport treiben.

Das macht Spaß und gute Laune und eine solche Stimmung hilft dabei, sich selbst immer wieder neu, zu mehr Bewegung zu

motivieren.

 




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